Der Prozess folgt typischerweise einem vierstufigen Zyklus:
Zuführung:Die Kartons werden über ein Förderband angeliefert. Sensoren oder Bildverarbeitungssysteme erfassen die Position und Ausrichtung der Kartons.
Wählen:Der Roboterarm bewegt seinenEnd-of-Arm Tooling (EOAT)zur Box. Je nach Design wählt es entweder ein Feld nach dem anderen oder eine ganze Reihe/Ebene aus.
Ort:Der Roboter dreht und positioniert die Kiste gemäß einem „Rezept“ (einem Softwaremuster, das für Stabilität sorgt) auf der Palette.
Palettenmanagement:Sobald eine Palette voll ist, wird sie (manuell oder per Förderband) zu einer Stretchwickelmaschine transportiert, und eine neue leere Palette wird in die Zelle gestellt.
Die „Hand“ des Roboters ist der wichtigste Bestandteil eines Kartonsystems. Gängige Typen sind:
Vakuumgreifer:Mithilfe von Saugkraft lassen sich Kartons von oben anheben. Ideal für verschlossene Kartons unterschiedlicher Größen.
Klemmgreifer:Drücken Sie die Seiten der Box zusammen. Am besten geeignet für schwere oder oben offene Tabletts, bei denen die Saugwirkung möglicherweise nicht ausreicht.
Gabel-/Unterflur-Greifer:Schieben Sie die Zinken unter den Karton. Wird für sehr schwere Lasten oder instabile Verpackungen verwendet.
Reduziertes Verletzungsrisiko:Beseitigt Muskel-Skelett-Erkrankungen, die durch wiederholtes Heben und Drehen verursacht werden.
Höherdichte Stapel:Roboter platzieren Kisten mit millimetergenauer Präzision und schaffen so stabilere Paletten, die beim Transport weniger leicht umkippen.
Kontinuität rund um die Uhr:Im Gegensatz zu menschlichen Bedienern halten Roboter um 3:00 Uhr morgens die gleiche Zykluszeit ein wie um 10:00 Uhr morgens.
Skalierbarkeit:Moderne „No-Code“-Software ermöglicht es dem Produktionspersonal, Stapelmuster innerhalb von Minuten zu ändern, ohne dass ein Robotik-Ingenieur benötigt wird.