1. Wichtigste Konstruktionsmerkmale des Klapparmkrans
Gelenkarm: Besteht aus zwei oder mehr durch einen Drehpunkt verbundenen Segmenten. Dadurch kann der Kran über eine Wand „reichen“ oder in einen niedrigen Türrahmen „einfahren“.
Kompakte Lagerung: Bei Nichtgebrauch lässt sich der Arm platzsparend zusammenklappen. Dies ist besonders wichtig bei LKW-montierten Ausführungen, da die gesamte Ladefläche so für Ladung frei bleibt.
360°-Drehung: Die meisten Klapparmkrane können sich um 360° drehen, wodurch ein enormer Arbeitsbereich ermöglicht wird, ohne dass die Basis oder das Fahrzeug bewegt werden muss.
2. Integration mit der „Schwerelosigkeits“-Technologie
In modernen Werkstätten wird der Klapparmkran häufig mit intelligenten Hebe- oder pneumatischen Ausgleichssystemen kombiniert, um einen „intelligenten Klappausleger“ zu schaffen.
Schwereloses Manövrieren: In dieser Konfiguration sorgt der Klapparm für die Reichweite und der Schwerelosigkeitslift für die Schwerelosigkeit.
Manuelle Führung: Der Bediener kann die Last direkt greifen und sie durch einen komplexen Pfad „führen“, wobei sich der Klapparm mühelos schwenken lässt, um der Bewegung des Menschen zu folgen.
3. Häufige industrielle Anwendungen
Marine & Offshore: Verladung von Fracht von einem Dock auf ein Boot, wobei der Kran „unter“ das Deck reichen muss.
Städtebau: Die Anlieferung von Baumaterialien in den zweiten oder dritten Stock eines Gebäudes durch ein Fenster oder über einen Zaun.
Werkstätten & Maschinenhallen: Wartung mehrerer CNC-Maschinen mit einem einzigen wandmontierten Klapparm, der um Stützpfeiler und andere Ausrüstung herum manövrieren kann.
4. Sicherheitsvorteile
Da Klapparmkrane es dem Bediener ermöglichen, die Last genau dort zu platzieren, wo sie benötigt wird (anstatt sie aus einer Entfernung fallen zu lassen und an ihren Bestimmungsort zu schwenken), verringern sie das Risiko von: