Die Auswahl eines geeigneten Handhabungsmanipulators ist ein entscheidender Schritt zur Realisierung einer automatisierten Produktion und erfordert die umfassende Berücksichtigung zahlreicher Faktoren. Im Folgenden erfahren Sie detailliert, wie Sie einen geeigneten Handhabungsmanipulator auswählen.
1. Klären Sie die Handhabungsanforderungen.
Werkstückeigenschaften: Größe, Gewicht, Form, Material usw. des Werkstücks beeinflussen direkt die Belastbarkeit, die Greifmethode und den Bewegungsbereich des Manipulators.
Arbeitsumgebung: Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Staub usw. in der Arbeitsumgebung beeinflussen die Materialauswahl und die Schutzmaßnahmen für den Manipulator.
Bewegungstrajektorie: Die Bewegungstrajektorie, die der Roboter ausführen muss, z. B. geradlinige Bewegung, Kurve, mehrachsige Bewegung usw., bestimmt den Freiheitsgrad und den Bewegungsbereich des Manipulators.
Genauigkeitsanforderungen: Für Werkstücke, die eine hochpräzise Positionierung erfordern, muss ein hochpräziser Roboter ausgewählt werden.
Zykluszeit: Die Produktionstaktvorgaben bestimmen die Bewegungsgeschwindigkeit des Manipulators.
2. Auswahl des Robotertyps
Gelenkroboter: Er verfügt über mehrere Freiheitsgrade und eine hohe Flexibilität und eignet sich für die Handhabung komplexer Werkstücke.
Rechteckkoordinatenroboter: Er zeichnet sich durch eine einfache Struktur und einen klar definierten Bewegungsbereich aus und eignet sich für die Handhabung linearer Bewegungen.
SCARA-Manipulator: Er zeichnet sich durch hohe Geschwindigkeit und hohe Präzision in der horizontalen Ebene aus und eignet sich für die Hochgeschwindigkeitshandhabung in der Ebene.
Parallelmanipulator: Er zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise und gute Steifigkeit aus und eignet sich für die Handhabung von Lasten mit hoher Geschwindigkeit, hoher Präzision und großen Mengen.
3. Tragfähigkeit
Nennlast: Das maximale Gewicht, das der Manipulator stabil handhaben kann.
Wiederholgenauigkeit: Die Fähigkeit des Manipulators, wiederholt dieselbe Position zu erreichen.
Bewegungsbereich: Der Arbeitsbereich des Manipulators, d. h. der Bereich, den der Endeffektor des Manipulators erreichen kann.
4. Fahrmodus
Motorantrieb: Servomotorantrieb, hohe Präzision und hohe Geschwindigkeit.
Pneumatischer Antrieb: Einfacher Aufbau, niedrige Kosten, aber relativ geringe Präzision und Geschwindigkeit.
Hydraulischer Antrieb: Hohe Tragfähigkeit, aber komplexe Konstruktion und hohe Wartungskosten.
5. Steuerungssystem
SPS-Steuerung: Stabil und zuverlässig, einfach zu programmieren.
Servoantrieb: Hohe Regelgenauigkeit und schnelle Reaktionszeit.
Mensch-Maschine-Schnittstelle: Einfache Bedienung, leicht einzurichten und zu warten.
6. Endeffektor
Vakuumsaugnapf: Geeignet zum Aufsaugen von flachen und glatten Werkstücken.
Mechanischer Greifer: geeignet zum Greifen von Werkstücken mit unregelmäßiger Form.
Magnetischer Saugnapf: geeignet zum Greifen ferromagnetischer Materialien.
7. Sicherheitsvorkehrungen
Not-Aus-Vorrichtung: Unterbricht im Notfall den Betrieb des Manipulators.
Fotoelektrischer Schutz: verhindert, dass Personal versehentlich in den Gefahrenbereich gelangt.
Kraftsensor: erkennt Kollisionen und schützt Ausrüstung und Personal.
Veröffentlichungsdatum: 23. September 2024
